Wie rede ich mit Legalisierungsgegnern? – Argumente und ihre Wirkung auf Außenstehende

In der normalen Bevölkerung, aber erstaunlicherweise auch unter uns Cannabiskonsumenten begegnen mir häufig Leute, die gegen die Legalisierung von Cannabis sind. Nicht nur bei Infoständen, auch bei Diskussionen im Alltag, mitunter bei Menschen von denen ich es nicht erwartet hätte. Viele davon fallen auf die üblichen Presse-Geschichten vom „Gengras“ und dem enorm hohen Psychose-Risiko herein, ohne sich die genauen Details anzusehen. Manche Kiffer betrachten auch ihren eigenen Cannabiskonsum kritisch, und wollen andere Menschen davor bewahren, den gleichen Weg zu gehen. Außerdem glauben viele Menschen dass einfache Kiffer ja schon lange nicht mehr bestraft werden, sondern nur die bösen Dealer. Schließlich kifft der eine Bekannte schon seit Ewigkeiten und wurde noch nie bestraft…

Alle diese Leute sehen die aktuelle Gesetzeslage als grundsätzlich richtig, weil sie glauben, es sei schon irgendwie alles in Ordnung. Sie haben einfach kein Problembewusstsein. Diesen Menschen kann man nur mit Informationen entgegentreten! Grade wenn man gelegentlich Flyer verteilt, Infostände gestaltet oder sonst mit fremden Menschen diskutiert, ist es wichtig diese Informationen für Gespräche kurz und knapp stichwortartig parat zu haben. Denn meistens hat man nicht viel Zeit um Menschen zu überzeugen, nach kurzer Zeit schalten sie ab, wollen weiterlaufen oder über andere Themen reden.

Daher hier mal einige Stichpunkte die ich persönlich für essentiell halte, wenn es darum geht Menschen von der Legalisierung von Cannabis zu überzeugen, und sich dabei selber nicht zu verheddern:

1.) Noch nie in der medizinischen Geschichte gab es einen Cannabistoten(ganz im Gegensatz zu Alkohol)

Dieses einfache Argument greift eigentlich immer, und ist auch bereits den allermeisten Menschen bekannt. Es führt im Normalfall zu einer Ablenkung auf andere Risiken des Konsums. Eine weitere Diskussion über die Frage: “Was ist schlimmer Alkohol oder Cannabis?” halte ich für fruchtlos, weil es sehr subjektiv ist und weil die Diskussion eine unausgesprochene Kritik am Gegenüber beinhaltet. (der ja höchstwahrscheinlich gelegentlich trinkt)

2.) Dealer kontrollieren keine Ausweise und haben auch keine Motivation dazu – legale Geschäfte dagegen müssen sich an Gesetze halten und Jugendschutz gewährleisten. Vereinzelte Käufe von Jugendlichen über Dritte sind weniger dramatisch als ein im Freundeskreis von Jugendlichen agierender Schwarzmarkt

Viele glauben, wenn Cannabis legal ist, wird es wie Alkohol oder sogar wie Süßigkeiten verkauft.  Man muß diesen Menschen erklären, dass es auch alternative Modelle gibt, wie z.B. spezielle Coffeeshops, Verkauf in Apotheken, Cannabis Social Clubs, Eigenanbau usw.

3.) In Holland kifft zumindestens kein größerer Teil der Bevölkerung als in Deutschland , in den USA dagegen ein deutlich größerer Anteil als hier. Eine stärkere staatliche Repression gegen einfache Drogenkonsumenten reduziert nicht nachgewiesenermaßen den Konsum in der Gesamtbevölkerung.

Viele glauben einem das einfach nicht. (“Ich war doch mal in Amsterdam, da wurde überall gekifft”) Man kann sie nur auf die aktuellen Statistiken hinweisen, und bitten sich zu informieren. Und darauf hinweisen, dass die öffentlichen Kiffer in Holland meistens Touristen sind.

4.) Cannabiskonsumenten sind in Deutschland nicht entkriminalisiert, je nach Bundesland kann man schon für winzige Mengen sehr hohe Geldstrafen bekommen. Wer häufiger von der Polizei kontrolliert wird, hat mehr Probleme als jemand der nie kontrolliert und durchsucht wird.

“Ja aber der kleine Kiffer wird doch gar nicht von der Polizei verfolgt – die jagen nur die dicken Fische!” – Nein! Erstens besteht der Beifang bei dieser Jagd aus ca. 100.000 kleinen Cannabiskonsumenten, die nur ihren Eigenkonsum besitzen und zweitens wird auch bei diesen das volle Programm von Telefonüberwachung bis Hausdurchsuchung durchgezogen, um an die bösen Händler zu kommen.

5.) Die gesamte Verfolgung von Konsumenten und Cannabishändlern kostet große Mengen Steuergelder (Polizei, Justiz, Strafvollzug, zerstörte Lebenswege) und verhindert die Besteuerung von Cannabisprodukten.

“Aber die Kosten für das Gesundheitssystem wären höher als die Einnahmen durch die Steuern.” – Nein! Siehe Argument Nr.3 : Gekifft wird sowieso, ob legal oder illegal.

6.) Eine Diskussion über das komplexe Thema Führerscheinrecht sollte meiner Meinung nach mit Nicht-Konsumenten vermieden werden, wenn es nicht aufgezwungen wird. Also langt der einfache Satz: „Bekifft fahren ist verboten, und soll auch verboten bleiben“

“Werden dann nicht alle bekifft Auto fahren?” – Nein! Siehe Argument Nr.3 : Gekifft wird sowieso, ob legal oder illegal.

7.) Eigene Konsumerfahrungen sind meiner Erfahrung nach nur bedingt geeignet fremde Menschen zu überzeugen. Wenn man ein sehr positives, gewinnendes Auftreten hat und schon eine gewisse Sympathie von Seiten des Gesprächspartners spürt, kann es eventuell sinnvoll sein eigene Konsumgewohnheiten zu erwähnen, ansonsten halte ich es erstens für unwichtig und unter Umständen kontraproduktiv. Ganz davon abgesehen, dass bei manch einem dann die Paranoia und der Blutdruck steigt, und die Diskussionsfähigkeit leidet

Ironie an: “So sie wollen natürlich leichter an ihr Gras rankommen?” – Naja schon irgendwie, warum nicht? :) Ironie aus

Es gibt also gute und weniger gute Argumente im Umgang mit Legalisierungsgegnern. Wichtig ist sich seiner Sache sicher zu sein, und selbstbewußt zu diskutieren. Und dabei immer: Freundlich bleiben, lächeln. Den Diskussionspartner ausreden lassen, auch wenn Unsinn kommt oder man selber schon genau weiß, was kommen wird. Auch wenn man den anderen nicht sofort überzeugen kann, freundlich verabschieden und darauf hoffen, dass die platzierten Argumente ein bißchen im Kopf hängen bleiben. Nicht jeder ist innerlich stark genug, um bei einem derart brisanten Thema wie Cannabis und Drogen sofort auf die Legalisierungswelle umzuschwenken, nachdem man jahrzehntelang nur gehört hat wie schlimm Drogen sind. Also erwartet nicht immer, dass ein von Springer oder anderen Mainstream Medien gefütterter Mensch euch sofort versteht, gebt ihm etwas Zeit. Alte Gewissheiten sind schwer abzulegen.

Viel Spaß beim Diskutieren, Let´s Legalize!

grüne Grüße, Euer Groooveman

About these ads
Kategorien: Artikel

Beitragsnavigation

4 Gedanken zu „Wie rede ich mit Legalisierungsgegnern? – Argumente und ihre Wirkung auf Außenstehende

  1. Großartig geschrieben!
    Im Prinzip weiß man alles, aber das mal bewusst zusammengeschrieben zu sehen hilft ungemein! Danke!

  2. h. asch

    Ich versuche immer das Wort “Kiffer” zu vermeiden, für viele ist es eine negative Assoziation. Ich ersetze es durch Worte wie Hanfraucher oder Hanfkonsument.

    Die Zusammenfassung ist echt super!

  3. Krautcontrol

    Ich möchte ergänzen einige Argumente die bei mir z.b. auf Zugfahrten (wenn die gesprächsparter nicht weg können) funktionieren. Also eher für die Frührentnerlichen vorbehalte, als gegen junge (gar selbst konsumierende) prohibitionsbefürwortern (man mag es nicht glauben, erlebt es jedoch tatsächlich oft).

    zu2. z.B. gibt es an tankstellen in den niederlanden weder alkohol, noch lange blättchen zu kaufen, weil sowas am steuer einfach nichts verloren hat! nur weil es in deutschland sogar auf dem autobahnrastplatz (da kann man i.d.R. nur über die autobahn hin und wieder weg) alkohol gibt, heißt das nicht, das man substanzen nicht auch besser regulieren könnte! eine facheinrichtung kennt auch ihre stammkundschaft, und kann im fall präventionsgespräche führen. der schapsladen will anständige kunden, im supermarkt wollen die einfach nur geld verdienen.

    zu3. gesunkene prävalenzzahlen in portugal durch entkriminalisierung, prävention und aufklärung. prohibition raubt das geld für diese maßnahmen!

    zu4. der Besitz auch von geringsten Mengen ist strafbar, und bei staftaten muss die polizei immer ein verfahren einleiten, die können garnicht anders, auch wenn sie das vielleicht sogar möchten, einige polizisten möchten nämlich intensiver gegen kriminelle vorgehen, und die verfolgung von harmlosen kleinstkonsumenten verhindert das! auch unser justizsystem ist mit dem hanfverbot beschäftigt, und hat daher weniger mittel gegen rockerbanden und nazis wie npd und nsu.

    zu5. reguliert können steuern eingenommen werden für bildung und prävention. jetzt geht dieses geld an kriminielle organisationen, die gar keine prävention machen und gewalt und kriminalität erhöhen.

    zu4u.5. drogenabhängige sind zu behandeln wie kranke, und nicht wie kriminelle. wir behandeln sie wie kriminelle. dadurch fehlt geld für medizinische maßnahmen. dem betroffenen individuum hilft es nicht bestaft oder inhaftiert zu werden, der ist dann ja immernoch süchtig. hat aber nun alles verloren, und wird vielleicht deshalb wirklich kriminell. immer toll für die betroffenen familien. wie soll man mit einem betroffenen über drogenkonsum sprechen, wenn er sich dadurch straftaten bezichtigt?

    zu6. hat man jemand interessierten, und wenn man darauf hinweist das nun ein sehr kontroverser standpunkt folgt, kann man auch hier mir wissenschaftlichen argumenten auf seiner seite diskutieren. natürlich sollte man stets nüchtern fahren, aber mir wäre es lieber, wenn jemand bekift fährt, als besoffen. denn kiffen ist bewusstseinserweiternd, alkohol nicht, alk verlängert die reaktionszeit im nervensystem. befehle werden im kopf noch gegeben (“bremsen”), sie kommen jedoch immer später bei den muskeln an. dazu kommen für den staßenverkehr problematische symptome wie selbstüberschätzung und aggressivität. bekiffte fahrer reduzieren die geschwindigkeit, um ihre leicht verzögerte reaktionszeit auszugleichen, sind meist sehr bewusst, umsichtig und vorsichtig unterwegs. angesehene studien wie DRUID (driving under the influence) zeigen, dass das unfallrisiko sowie die schwere von unfällen bei bekifften fahrern den von nüchternen ähnelt, im gegensatz zu unfällen unter dem einfluß von alkohol. Daten von Polizei und Versicherungen aus US-Staaten in denen medizinisches Marijuana legalisiert wurde belegen das. Die zahlen von verletzten und toten ging sogar zurück, weil weniger besoffen fahren.
    wie gesagt kontrovers, wer unter einfluß fährt hat eh größere probleme als die substanz an sich, sowas passiert auch heute unter repression, mehr geld würde mehr helfen, also regulieren!

    zu7. was hälst du von “viele der konsumenten aus meinem bekanntenkreis konsumieren seid jahrzehnten, haben keine probleme, führen ein ganz normales leben, mit ausbildung/studium, karriere, kinder, haus, sind teilweise in angesehenen positionen, und möchten sich am wochenende oder im urlaub auf verantwortungsvolle weise entspannen, wie bei den meisten alkoholkonsumenten. und die zahl derer die damit probleme hatten schätze ich eher geringer als bei alkohol. und weil die schäden geringer sind haben alle einen “Absprung” geschafft, im gegensatz zum alkohol

    gengras und psychoserisiko: entstanden durch prohibition.
    hanfzüchter arbeiten illegal, im untergrund, und versuchen natürlich immer, gras zu erzeugen das so stark wie möglich ist, denn bestaft wird meist für die menge, man will also mehr wirkstoff pro gramm. die forschung fand irgendwann in den siebzigern herraus, das der stoff der high macht, das thc im gras ist. die züchter kreuzten also über die jahre immer die thc-reichsten sorten. heute weiß man, das bis zu 800 wirkstoffe im hanf enthalten sein können, und das gleichgewicht zwischen diesen wirkstoffen muss ausgewogen sein, dann gibt es quasi keine schäden. heute ist der thc gehalt hoch, andere wichtige stoffe wie cbd, cbn teilweise sehr gering. schauen wir uns die wirkungen an: thc->psychotisch cbd->antipsychotisch. die heutigen sorten sind im ungleichgewicht, daher unnötig schädlich. das kann der konsument aber nicht selbst entscheiden, das entscheiden die dunklen mechanismen welche die prohibition auslöst.

    als wichtig erachte ich auch den leuten klar zu erklären um was es geht. es geht um hanf, den hennef. eine stadt heißt sogar so, das gehört nebenbei zu unserer kultur. maruna, haschgift, canabis, gras, das ist alles das gleiche: getrocknete weibliche hanfblüten. haschisch ist das harz aus den blüten, man kann aber auch die blüte ganz konsumieren, das ist dann gras. gras ist für therapie besser, bis zu 800 medizinisch interessante inhaltstoffe, z.b. terpene für aromatherapie. immer wenn von starkem tobak die rede ist, oder von knaster, meint man hanf. hart arbeitende seeleute kiffen zur entspanung beim landgang an der nordseeküste seid jahrhunderten indischen hanf den sie von ihren seereisen mitbrachten. unsere nationalallegorie, das gemälde germania von phillip veit zeigt einen hanfzweig der für die friedensliebe steht. das gemälde hing während der nationalversammlung 1848-1849 in der frankfurter paulskirche, dem ersten frei gewählten parlament des ersten deutschen staates.

    gen-gras: klar ist das gras stärker geworden, deshalb haben die hippies früher auch haschisch geraucht! “gentechnik” bedeutet ganz normale kreuzungen machen! so wie bei orchideen, oder hopfen. nix mit dr. frankenstein, das gilt übrigens immer wenn sie “genetisch manipuliere pflanzen” hören, jetzt nicht nur bei hanf. normale kreuzungen zwischen sorten, das ist genmanipulation. echte gen-technik steckt in den kinderschuhen, und die dummen, faulen kiffer sind da nicht an der speerspitze. die nutzer merken aber auch wie stark die ware ist, und dosieren sie pro konsumeinheit so das jeweils die gleiche wirkstoffmenge aufgenommen wird. überdosierung ist nicht möglich, da müsste man schon 10-15 tüten anstatt einer rauchen um da irgendwelche effekte zu haben, und der effekt wäre das man gut schlafen kann. ganz anders als bei heroin oder z.b. muskatnuß, wo kurz über der rauscherzeugenden menge eine überdosis eintritt, welche der konsument nicht bemerkt. man trinkt ja auch nicht korn wie bier.

    zu7. oft wollen die leute auch wissen wie hanf überhaupt wirkt. dann könnte man erstmal medizinische aspekte bringen, schlafstörungen, grüner star, appetit und schmerz, da sind oft nur homeophatische dosierungen nötig, von denen keine berauschende wirkung ausgeht. hanf wird machmal auch in form von salben äußerlich angewand bei entzündungen, davon geht keine berauschende wirkung aus, die betroffenen patienten werden trotzdem bestraft nach betäubungsMG. ansonsten sag ich gern ein joint wirkt wie ne flasche bier deren erste wirkung 3 stunden anhält. nix mit farben sehen, das ist dann warscheinlich lsd, ich weiß das aber nicht, weil ich nie das bedürfnis hatte, echte, harte drogen zu probieren, und ich kenne auch niemanden der das probiert hat (einstiegsdrogentheorie). ich persönlich finde den nikotinrausch einer starken kippe härter als ne tüte.
    behauptet: jeder, auch sie, kennt in seinem bekanntenkreis oder familiären umfeld jemanden der schonmal gras konsumiert hat, vielleicht haben sie nur noch nie darüber geredet, weil das thema zu stigmatisiert ist für geburtstagsfeten. vorsichtige schätzungen gehen von 1-4mio. konsumenten in deutschland aus, leider kann man das schlecht ermitteln da aus Prohibition immer große Dunkelziffern entstehen. Doch bis zu 5% aller deutschen, jeder zwanzigste, ist ein nicht unerheblicher teil, das ist kein randphänomen und betrifft warscheinlich alle gesellschaftschichten. achten sie mal auf lange blättchen, die gibts in jedem kiosk in jeder region in deutschland.

    ich finde auch vergleiche mit heroin gut, also den leuten den unterschied zwischen weicher und harter droge erklären, was ist suchtpotential, körperliche abhängigkeit erklären, psychologische abhängigkeit erklären (wenn sie das im fernsehen hören, dann wissen sie jetzt, das macht so abhängig wie alkohol, schokolade oder geschlechtsverkehr, shopping! nicht so gut für impulsive, suchtgefährdete menschen, für die mehrheit aber ein harmloser spaß), mögliche schäden erklären.

    einstiegsdrogentheorie entkräften wie soll substanz a von substanz b süchtig machen? wenn ich mich recht erinnere: 85% der heroinabhängigen haben cannabis probiert, 99% alkohol und tabak. nikotin und alkohol werden von kindern und jugendlichen zuerst probiert, sollen wir deshalb für Erwachsene alles verbieten? Ich bin mündig und will die wahl haben.

    erschreckend viele alkoholgenießer haben auch verständnis auf dieses “recht auf rausch” argument, wenn man den fall von kim will kiffen schildert. warscheinlich können sich viele nicht vorstellen, nüchtern zu feiern.

    erklärt den leuten das hanf viele leiden lindern kann, erklärt wobei es wie wirkt, sagt den leuten das große pharmazeutische konzerne viel geld dafür aufbringen, um synthetische cannabinoide zu erforschen und zu erzeugen, der beweis das der Stoff gut ist! beschreibt kurz anhand belegbarer artikel wie cannabispatienten stigmatisiert werden. Fragt ob die Leute glauben, das unsere Kultur so weit ab von beispielsweise der kalifornischen ist, das es möglich ist das dort bereits 1 mio. menschen ein rezept haben, hier gerademal 71 menschen. die unsägliche lage wenn ärzte, polizei, behörden, richter einem das recht geben, aber man die blüten dann teuer aus NL importieren muss, anstatt die deutsche wirtschaft durch hiesige erzeugung zu fördern, und das bis vor kurzem die krankenkassen nicht mal zur kostenübernahme verklagt wurden konnten! das sich das nun geändert hat, und dass diese Umstände unsere thesen erheblich stützen!

    auf die gefahren des nikotinkunsums hinweisen, und darauf das in europa die meisten die schädlichste variante, geraucht gemischt mit tabak verwenden. mischkonsum erhöht die risiken. tabak kann lungenschäden und psychologische erkrankungen hervorrufen. hanf muss nicht mal geraucht werden!

    wenn ich mir amerikanische kampagnen wie SAFER anschaue, welche aus der öffentlichen Diskussion um die Kontroverse Alk/Hanf positive Entwicklungen für die Hanflegalisierung erzeugt, sieht man den riesigen handlungsbedarf hierzulande. Ich denke gerade im eigenen Bekanntenkreis und bei jungen Menschen kann man darstellen dass sich das Konsummuster der kiffenden Bekannten in einer regulierten Umgebung anders entwickelt hätte. Die wenigen mit Problemen wären besser in einer staatlich regulierten einrichtung abgefangen worden, als vom dealer. Der Dealer ist immer profitorientiert, das erhöht die preise maßlos, er kennt seine eigene ware i.d.r. nicht und lässt sie verschimmeln, dann hat der benutzer keinen überblick über inhaltsstoffe und es gibt schädliche beimischungen, dann wird aus der medizin ein karzinogen. das wollen wir doch nicht, mein krankenkassenbeitrag ist jedenfalls hoch genug. in der facheinrichtung kann man eine zum körper und geist passende sorte finden, vielleicht gar eine milde, denn das fachgeschäft muss nicht schmuggeln, und braucht daher kein “bang for the buck”, sondern kann auf umfassende qualität achten.

  4. Legalisierer

    Sie sprechen mir aus der Seele mit dem ” Den Diskussionspartner ausreden lassen, auch wenn Unsinn kommt oder man selber schon genau weiß, was kommen wird. ”

    Viel viel Geduld und Kraft ! “Die Wahrheit war immer nur eine Tochter der Zeit.” – Leonardo da Vinci

Bloggen Sie auf WordPress.com. The Adventure Journal Theme.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

%d Bloggern gefällt das: